Vorstand


Dr. Volker Pirsich | 1. Vorsitzender

 

vwhp(at)arcor.de

 

Volker Pirsich, geboren 1952 in Geesthacht/Elbe nahe Hamburg, studierte an der Universität Hamburg Psychologie(Diplom 1977), Germanistik (Promotion 1984) sowie als Nebenfächer Theaterwissenschaften und Finno-Ugristik. Nach einem Referendariat für den Höheren Bibliotheksdienst (an der Pfälzischen LB Speyer und an der FHBD in Köln) fast 30 Jahre lang in Öffentlichen Bibliotheken beschäftigt, darunter als Bibliotheksleiter in Offenburg (1989-1991) und in Hamm/Westfalen: https://www.hamm.de/stadtbuecherei.html (1991-2017). Seit 2017 im (Un-)Ruhestand in Wilhelmshaven ansässig. In die Zeit als Bibliotheksleiter in Hamm fallen als wesentliche Meilensteine die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ (2005) sowie ein auch international beachteter Neubau der Zentralbibliothek (2010). Über die gesamte Zeit in Hamm Organisation von Kultur- (zumeist Literatur-)Festivals. Über viel Jahre Funktionsträger in regionalen, nationalen und internationalen Einrichtungen des Bibliothekswesens.1993 Gründungsinitiative für den Freundeskreis Stadtbücherei Hamm e.V. (fsh); von 1993 bis 2017 Geschäftsführer des fsh. Seit 2017 Ehrenmitglied. 1998 bin ich erstmals in Berührung gekommen mit einem auf nationaler Ebene agierenden Dachverband von Bibliotheks-Freundeskreisen: den FOLUSA (Friends of Libraries USA). Zu jener Zeit war es in Deutschland noch zu früh, die vielfach neuen Freundeskreise zu vereinigen zu versuchen – an dieses Thema ging der Deutsche Bibliotheksverband dann sechs Jahre später heran. Daraus entstand die AG der Freundeskreise im dbv, deren Zeit als unselbständige Tochter des dbv mit Ende 2018 endet. Mir war und ist es ein Anliegen, analog zu FOLUSA, FOLA (Friends of Libraries Australia) oder The Library Campaign in Großbritannien, auch in Deutschland einen aktiven Dachverband weiterzuentwickeln, auch als eigenständigen Verein. Dieser Verein ist mit dem BdB  jetzt vorhanden. Nun heißt es, die deutschen Freundeskreise von der Sinnhaftigkeit einer (aktiven) Mitgliedschaft zu überzeugen – durch Worte und durch Taten.

Wir sind noch am Anfang des Weges – aber wir sind auf dem Weg.


Uwe Janssen | 1. Stellvertreter

 

janssen-musberg(at)t-online.de

 

Uwe Janssen, geboren1952, Sohn eines Buchhändlers, in dessen Buchhandlung in Bremen nach dem Abitur 1971 erste Tätigkeit, seitdem im Buchhandel tätig, in London, im Barsortiment (Großhandel) in Hamburg, später in Stuttgart; seit Mai 2016 im Ruhestand. BeimAufbau der UB in Bremen habe ich als Schüler mit Staunen gesehen, wie das Wissen der Welt in Büchern aus (fast) aller Welt gesammelt wurde,mit deren Transport zur Bibliothek auf dem Fahrrad ich mein Taschengeld verdiente. Als Buchhändler bin ich nicht der typische Nutzer von Bibliotheken. Die intensivere Beschäftigung damit begann, als geplant wurde, zwei Stadtteilbibliotheken in Leinfelden-Echterdingen zu schließen (2003). Widerstand in beiden Stadtteilen, Proteste, Besuche bei Oberbürgermeister usw., schließlich angesichts der politischen Mehrheiten im Gemeinderat, Entwicklung eines Konzeptes für teilweise ehrenamtlichen Betrieb gemeinsam mit Stadtbücherei und Stadt. Gründung des Fördervereins im März 2004, seitdem Vorsitzender. Vertrag mit der Stadt April 2004, danach Beginn des ehrenamtlichen Betriebs in den zwei kleineren Stadtteilen. Schon bei der ersten Veranstaltung für Freundeskreise, zu der der dbv 2005 nach Berlin eingeladen hatte, war ich dabei. Seitdem ist unser Verein Mitglied im dbv. 2016 wurde ich in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Freundeskreise im dbv gewählt, im Juni 1018 zum stellvertretenden Vorsitzendendes neu gegründeten Bundesverbands der Bibliotheks-Freundeskreise (BdB). Meine Ziele für den BdB: Weitere Fördervereine und Freundeskreise als Mitglieder gewinnen. Erfahrungsaustausch weiter fördern, Best practice Beispiele sammeln und bekannt machen, ebenso negative Beispiele wie Schließungen usw., wichtiger noch: deren Verhinderung. Gemeinsam Druck entwickeln, um über die jeweiligen Kommunen hinaus Unterstützung für Bibliotheken zu mobilisieren. Das gilt insbesondere für die öffentlichen Bibliotheken, die i.d.R. von den Kommunen finanziert werden, die immer unter finanziellem Druck stehen, allerdings oft genug auch unter der Ignoranz mancher KommunalpolitikerInnen leiden. Vernetzung der Fördervereine auf Ebene der Länder, um dort Druck zu machen, z.B. zur Schaffung von Bibliothekgesetzen, wo es noch keines gibt. Mein Ziel ist, bald einen Landesverband Baden-Württemberg zu gründen. Dafür werbe ich bei Freundeskreise im Ländle für die Mitgliedschaft im BdB. Enge Kooperation mit dem dbv, wo immer sinnvoll und möglich, aber auch die Möglichkeiten des unabhängigen Ehrenamtes nutzen, z.B. im Kontakt zu den jeweiligen Landtagsabgeordneten und anderen politisch Verantwortlichen, um bei ihnen für die Interessen der Bibliotheken zu werben.


Harald-Albert Swik

 

swik(at)drk-flaeming-spreewald.de

 

Harald-Albert Swik, Jahrgang 1953, ist von Kindheit an eine Leseratte, die gerne liest, aber auch gerne vorliest. Zuerst im Geschwisterkreis, später auch vor Fremden, heute vor allem am Vorlesetag vor Schulklassen der Grundschule. Er ist gebürtiger Ostfriese, jedoch sozialisierter Rheinländer und heute überzeugter Brandenburger, weil er dort nunmehr fast die Hälfte seines Lebens gearbeitet und gelebt hat und das Land einfach toll findet. Noch bis Ende 2019 arbeitet er beruflich beim Deutschen Roten Kreuz als Kreisvorsitzender, danach wird er ehrenamtlich weiterarbeiten. Natürlich auch im Roten Kreuz, wo er bereits eine historische Buchreihe mit herausgibt. Dann hat er auch mehr Zeit für den Förderverein der Stadtbibliothek, den er gemeinsam mit der damaligen Leiterin dieses wunderbaren und schönen Hauses der „Bibliothek im Bahnhof“ in unserer Stadt aus der Taufe gehoben hat und den er bis heute leitet. Mit Gleichgesinnten des Fördervereins werden seitdem die über 20.000 Einwohner unserer Kreisstadt Luckenwalde mit immer neuen Aktivitäten aus der Bibliothek oder seinem Förderverein gelockt und angesprochen. Zweimal haben wir bereits einen Wettbewerb „Eine Stadt liest ...“ (2012 und 2018) durchgeführt, für den nachdem das Buch gefunden ist, in der ganzen Stadt Bücherbänke aufgestellt werden, auf denen die Menschen dann das zu lesende Buch finden und sich gemütlich in das Buch vertiefen können. Ich halte es für ganz wichtig, frühzeitig Kinder zum Lesen zu bewegen. Deswegen fördern wir vom Förderverein den Lesewettbewerb des Deutschen Bibliotheksverbands in unserer Stadt, den Deutschen Vorlesetag und unterstützendiverse Aktionen, um bereits Kleinkinder „ans Buch“ zu bringen, Eltern davon zu überzeugen, ihren Kindern vorzulesen und gute Bücher zu propagieren. Aber auch vor der digitalen Zeit machen wir nicht Halt und finanzieren entsprechende Ausrüstungsbeiträge in unserer „Bibliothek im Bahnhof“. Im neuen Bundesverband der deutschen Bibliotheks-Freundeskreise will ich vor allem eine weitere Verbreitung der Fördervereine für Bibliotheken unterstützen und erreichen, dass die einzelnen Fördervereine stolz auf ihre Arbeit sind – und motiviert die nächsten Hürden überwinden, die jeder Alltag auch als Förderverein einem bringt.


Dr. Roland Schneider

 

rschneider-oberhausen(at)t-online.de

 

Geboren am 8. Oktober 1944 in Gera/Thüringen.

Kindheit und Jugendjahre in Karlsruhe/Baden.

1965 – 1972 Studium Germanistik, Geschichte, Philosophie in Saarbrücken, Freiburg und Konstanz (Staatsexamen 1970 in Konstanz, Promotion 1973 in Freiburg).

1973 – 1981 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Wissenschaftlicher Assistent in Freiburg (bis 1976) und Münster/Westfalen (bis 1981).

1981 – 2009 Leitender Bibliotheks-Direktor und Bereichsleiter Medien in Oberhausen/Rheinland. Bibliotheks-Direktor . a. D. seit 2010 (weiterhin Rezensent für die Lektoratsdienste und von 2011 bis 2017 dbv-Koordinator für die AG der Freundes-kreise im Deutschen Bibliotheksverband).

 

Hobbies: Meine Wissenschaftsfächer, Sport, Reisen, gutes

Essen – und Bibliotheksfragen


Brigitte Schäfers | Schatzmeisterin

 

brigitteschaefers(at)web.de

 

Brigitte Schäfers, geboren 1954in Hüls jetzt Krefeld, nach dem Abitur am Ricarda-Huch-Gymnasium in Krefeld Studium der Anglistik und Erziehungswissenschaften in Münster und Bonn,1977Erstes Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium, 1979 Geburt des ersten Kindes, 1980 Beginn der Referendarzeit, 1982 Zweites Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium. 1983 Geburt meines zweiten Kindes. Verschiedene Lehraufträge: VHS-Dozentin für Englisch, Leiterin des Silentiums für ausländische Schüler an einem Krefelder Gymnasium, Lehrerin der Sommerakademie der University of Indiana in Bloomington.

 

Nach Ausbildung zum EDV-Anwendungstrainer zeitweise freiberufliche Tätigkeit für eine PC-Schule in Duisburg, dann 14 Jahre lang Büroleiterin eines Architekturbüros. 2016, nach 7 Jahren als Assistentin des Geschäftsführers der Innenrevision des Tengelmann Konzerns Beendigung des Berufslebens.

 

Seit 15Jahren Mitglied der Freunde und Förderer der Mediothek Krefeld e.V. (früher FuF der Stadtbücherei Krefeld), seit 2010 im Vorstand, von 2013 bis 2015 1.Vorsitzende des Vereins, seit 2015 Schatzmeisterin, im BdB ebenfalls Schatzmeisterin.